Unternehmensentwicklung ist nur dann erfolgreich,
wenn sie auch die Motivation der Mitarbeiter im Blick hat.

Im Projekt InVest untersuchte das Institut für angewandte Innovationsforschung der Ruhr-Universität Bochum 286 Reorganisationsprojekte, die den Mitarbeitern in 90 % der Fälle als Erfolg verkauft wurden.
Doch nur 57 % verbesserten tatsächlich die Qualität der Prozesse. Bei 56 % führte der Umbau sogar dazu, dass sich die Mitarbeiter dem Unternehmen weniger stark verbunden fühlten.

Klassische Unternehmensberatung ist langfristig nur für den
Berater effizient, nicht aber für das beratene Unternehmen.

Am Beispiel der Reorganisation des Backwarenherstellers Bahlsen zeigt sich sehr deutlich das Scheitern einer Nicht-Integration der Mitarbeiter einerseits und der Erfolg eines integrativen Ansatzes andererseits.
Den Link zum Artikel im Wirtschaftsmagazin brand eins finden Sie hier:  Aufruhr in der Keksfabrik, brand eins 10/2014

Die unterschiedlichen Herangehensweisen von Beratern werden im dort geschilderten Fall offensichtlich:

Die Strategieberatung analysiert das Unternehmen und den Markt und liefert eine Handlungsempfehlung. Die Umsetzung obliegt dem Unternehmen. Während die Berater für einen begrenzten Zeitraum für einen relativ hohen Tagessatz engagiert werden, sind zunächst wenige Ressourcen des Unternehmens gebunden. Stoßen jedoch die Empfehlungen der Berater auf wenig Akzeptanz bei den Mitarbeitern, so werden diese nur teilweise bis gar nicht umgesetzt.

Umsetzungsberater gehen einen Schritt weiter als die Strategieberatung und implementieren Handlungsempfehlungen im Unternehmen, im besten Fall auf Basis einer individuellen Analyse des Unternehmens, meist aber aufgrund von Best-Practices.
Eine relativ große Anzahl an Beratern sorgt durch Prozessdesign, IT-Systeme und Schulungen für die Umsetzung.
Die Kosten für den Beratereinsatz sind hoch, sorgen aber im Idealfall für langfristige Effizienzgewinne. In zahlreichen Fällen jedoch kehren schnell alte Arbeitsweisen zurück und / oder die Motivation der Mitarbeiter geht verloren. In jedem Fall aber sind auch für die nächste Reorganisation wieder Kosten für den Einsatz der Berater zu verbuchen.

Ein ganzheitlicher Beratungsansatz fördert nicht nur die Erreichung
monetärer Ziele, sondern auch die Motivation Ihrer Mitarbeiter.

Der ganzheitliche Berater setzt auf die nachhaltige Aktivierung aller Ressourcen im Unternehmen. Die wichtigste Ressource sind dabei die Mitarbeiter. Während des Projektes nimmt der Berater unterschiedliche Rollen ein: Er ist Trainer, Fachberater und Moderator. Je nach Situation ist er mehr Befähiger und Begleiter als Berater.

Die Kosten für den Einsatz eines ganzheitlichen Beraters sind um einiges geringer als für klassische Berater. Seine Anwesenheit ist gerade in der Umsetzungsphase eines Projektes nur punktuell notwendig. Im Gegenzug sind schon zu Projektbeginn die Mitarbeiter des Kunden gefordert. Doch dieser Einsatz zahlt sich aus.

Die Mitarbeiter lernen während des Projektes selbst Veränderung zu gestalten. Statt von Beratern vorgegebene Prozesse abzuarbeiten, lernen sie, Prozesse tatsächlich zu leben. Jede weitere Reorganisation wird immer weniger externe Unterstützung benötigen, bis hin zur tatsächlichen kontinuierlichen Verbesserung.

Als Betriebswirt und Berater für Prozessmanagement, Change-Management und Organisationsentwicklung verbinde ich Fachkompetenz in Prozessen und IT mit sozialwissenschaftlich inspirierten Methoden zu einem ganzheitlichen Beratungsansatz.

Rufen Sie mich an: +49 711 122 57 283.

Ich kann auch Ihrem Unternehmen in kleinen und großen Veränderungssituationen zu mehr Effizienz durch motiviertere Mitarbeiter verhelfen.